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Was ist der Unterschied zwischen einer erfüllenden Aufgabe und einer sicheren Geldverdienstquelle ?

Workshop - Den Traumberuf finden

Der Unterschied zwischen einem Job, der als sichere Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie.

Es gibt meiner Meinung nach keinen besseren Weg, um die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, als sich auf den Weg zu machen, um die eigene Lebensaufgabe zu finden.

Natürlich verlässt man dann die Komfortzone, die heute viele Beamte und Angestellte mit ihrem Arbeitsplatz verbinden. Alles ist dort klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen. Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Die sichere Geldverdienstquelle

Das Hauptziel für die Menschen in der Industriegesellschaft war eine sichere und üppig sprudelnde Geldverdienstquelle und der damit verbundene materielle Wohlstand.

Der Weg, der zu diesem Ziel führte war es fleißig (ohne den Sinn zu hinterfragen) und gehorsam (pflichtbewußt) zu sein. Da viele der anfallenden Arbeiten immer in gleicher bzw. sehr ähnlicher Weise abliefen – also relativ genau vorhersehbar waren – konnten sie auch programmiert und so von den modernen, computergesteuerten Maschinen ausgeführt werden. 

Die Belohnung bzw. der eigene Wert wurde vor allem in Geld gemessen und daran wie viele Menschen jemand unter sich hatte, beispielsweise im Rahmen von sehr verantwortungsvollen Posten wie Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle und Bischöfe. Die Belohnung, die der Mensch erhielt, war also direkt daran gekoppelt, wie systemkonform er war. Je gehorsamer und pflichtbewußter ein Mensch im Sinne der Systemhüter war, desto mehr wurde er von sich selbst belohnt, mit dem beruhigenden Gefühl, seine Pflicht getan zu haben, von den Systemhütern (Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle, Bischöfe, …) wurde er mit organisierter Anerkennung (Orden, Lobreden, Ehrungen, Preisverleihung, …), Geld und Macht belohnt, und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Pflicht erfüllen, dadurch, daß sie ihm das Gefühl geben, daß er dazugehört.

Besonders wertvoll sind die Menschen, die ihre Pflicht erfüllt haben, ohne den Sinn ihrer Arbeit für ihr Wohl und das Allgemeinwohl zu hinterfragen.


Die Lebensaufgabe

Das Hauptziel in einer Informationsgesellschaft ist es seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen und in seinem Bereich das Bestmögliche zu leisten. In einer entsprechenden Umgebung, in der (sehr unterschiedliche) Menschen sich wirklich wohlfühlen, führt dies dann auch sehr sicher zu einem entsprechenden materiellen und vor allem inneren Wohlstand (innerer Frieden und Zufriedenheit).

Es geht darum, daß wir in Zukunft unser Wesen erkennen und entfalten und dann eine Aufgabe auswählen die bestmöglich zu unserem Wesen passt, anstatt wie bisher unser Wesen an die Anforderungen der sicheren Geldverdienstquelle anzupassen.

Workshop - das eigene Wesen ergründen

 

Der Weg, der zu diesem Ziel führt besteht darin, das eigene Wesen durch kritische und vorurteilsfreie Fragen zu ergründen, also seine Begabungen, Leidenschaften, Werte und seinen Charakter zu erforschen und im Rahmen seiner Lebensaufgabe zu entfalten. Da diese Menschen im Rahmen ihrer einzigartigen Aufgabe, ständig mit völlig unvorhersehbaren Situationen konfrontiert werden, auf die sie sich immer wieder von neuem einstellen müssen und die sie nur meistern können, wenn sie ihr Bestes (Ihre Kreativität, Ihre besonderen Fähigkeiten, Ihr Fach- und Erfahrungswissen, …) geben, können sie auch nicht programmiert und so von den modernen, computergesteuerten Maschinen ersetzt werden

Die Belohnung bzw. der eigene Wert wird vor allem am Sinn gemessen, den der Mensch seinem Leben durch seine Aufgabe geben kann. Die Belohnung, die der Mensch erhält, wird also direkt an den Sinn gekoppelt, den er seinem Leben, mit seiner Aufgabe gibt. Je sinnvoller ein Mensch sein Leben bzw. die damit verbundene Aufgabe empfindet, desto mehr wird er von sich selbst belohnt, mit innerem Frieden und Zufriedenheit und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Lebensaufgabe ausführen, durch eine aufrichtige und ernstgemeinte Anerkennung

Besonders wertvoll sind die Menschen, die ihre Lebensaufgabe erfüllen und so den Sinn ihrer Arbeit für ihr Wohl und das Allgemeinwohl sicherstellen.

der Vergleich zwischen ähnlichem um die Unterschiede/Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen

 

Die Natur kann uns dabei als leuchtendes Vorbild für ein konstruktives zwischenmenschliches Zusammenleben dienen: Die Natur hat in einem über Millionen Jahre andauernden Prozeß Mechanismen für ein optimales Funktionieren des natürlichen Kreislaufs geschaffen. Die Tier- und Pflanzenwelt bildet dabei ein komplexes Netzwerk, in dem alle konstruktiv zusammenarbeiten. Jede Art (auch wenn sie sich nur sehr geringfügig von einer anderen unterscheidet) ist von höchster Bedeutung, weil die eine Art das Überleben einer oder vieler anderen Arten sichert.

 

Die Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt können wir auch auf die Menschenwelt übertragen. Wir sehen uns zwar äußerlich alle sehr ähnlich, aber jeder Mensch hat ein anderes Wesen wie der jeweils andere. Jeder hat eine einzigartige Kombination aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken- und schwächen, seiner Grundgesundheit und seiner ganz eigenen Erfahrungswelt.

Ähnlich wie in der Tier- und Pflanzenwelt wird es in unserer neuen Welt sein, wenn eine gewisse kritische Masse an Menschen ihre Lebensaufgabe ausführt. Während heute noch riesige Geldsummen für das Überleben grosser Unternehmen verschwendet werden, um auf künstlichem Wege die alten Industriearbeitsplätze am Leben zu erhalten, werden in der  gerade entstehenden Informationsgesellschaft viele kleine und kleinste Unternehmen, mit ihren sehr individuellen Produkten und Diensten einer Vielzahl von unterschiedlichen Partnern (Kunden, andere Unternehmen, …) das Überleben sichern.

 

In der neuen Welt erfüllen also nicht einige wenige (grosse Anbieter) die Bedürfnisse und Wünsche von vielen, sondern viele kleine und kleinste Unternehmen efüllen die Bedürfnisse und Wünsche von vielen. Einzigartige Produkte/-dienste von und für Menschen, die ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten anstatt Massenprodukte/-dienste von und für Massenmenschen

Viele dieser Produkte/Dienste werden nicht materieller, sondern geistiger Natur sein. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb: Ich denke, vor allem auf unserer geistigen Ebene können wir noch sehr viel Neuland betreten. Im übertragenen Sinne stehen wir hier wohl vor einem Meer an Möglichkeiten, aus dem wir erst einen kleinen See geschöpft haben.

Workshop - Den Traumberuf finden

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